Wissenschaft-Praxis-Dialoge

Im Juni veranstaltet das Promotionskolleg TransSoz – Leben im transformierten Sozialstaat eine Workshop-Reihe, die an den drei Kolleg-Standorten Düsseldorf, Köln und Essen stattfinden wird.

Im Rahmen des Promotionskollegs „Leben im transformierten Sozialstaat“ entstehen Forschungsarbeiten, die sich mit unterschiedlichen Themen- und Handlungsfeldern an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit und Sozialpolitik befassen.

Der Wissenschaft-Praxis-Dialog zielt darauf ab, junge Wissenschaftler*innen, die ganz unterschiedliche Themenfelder abdecken, mit Vertreter*innen aus der Praxis ins Gespräch zu bringen. Die Blickwechsel zwischen Wissenschaft und Praxis entlang von thematischen Schwerpunkten sollen den Wissens- und Erfahrungstransfer der so gebündelten Expertise zu den Wirkungen der ‚Transformation des Sozialstaats’ vorantreiben und damit die Chance bieten, diese sowohl für die Wissenschaft (Sozialer Arbeit) als auch für die Praxis fruchtbar machen zu können.​

Insgesamt sind drei Veranstaltungen geplant, die je unterschiedliche Zielgruppen und Praxispartner in den Blick nehmen:​


„Arbeitsfähig?! Jugend im transformierten Sozialstaat“ am 09. Juni 2016 von 14.00 – 18.00 Uhr an der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen

Programmflyer

Sie können sich für die Workshops bei der Veranstaltung in Essen anmelden bei kerstin.discher@th-koeln.de

„(Neu)Ordnungen des Städtischen und die Rolle der Sozialen Arbeit“ am
10. Juni 2016 von 9.30 – 14.00 Uhr im Pfarrzentrum Köln-Chorweiler

​Programmflyer

Sie können sich für die Workshops bei der Veranstaltung in Köln anmelden bei heike.schuett@th-koeln.de

​„Sorge und Vorsorge in unterschiedlichen Lebensphasen“ am 14. Juni 2016 von 17.30 – 20.00 Uhr an der HSD, Campus Derendorf

​​​Programm​​flyer​

Sie können sich für die Workshops bei der Veranstaltung in Düsseldorf anmelden bei maike.lohmann@hs-duesseldorf.de​​​

Tagung „Leben im transformierten Sozialstaat – Perspektiven aus Sozialpolitik und Sozialer Arbeit“

Das Promotionskolleg lädt ein zur Tagung „Leben im transformierten Sozialstaat – Perspektiven aus Sozialpolitik und Sozialer Arbeit“ am

 

Donnerstag, 14./Freitag, 15.04.2016
TH Köln, Ubierring 48

Wie gestaltet sich das Leben in Zeiten sozialstaatlicher Transformation? Wie wirken sozialpolitische Reformen auf die Handlungsspielräume von Eltern, pflegenden Angehörigen, älteren Menschen und anderen Adressat*innen von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit? Welche Alltagspraktiken und diskursiven Verschiebungen gehen mit der Transformation einher?
Diese und andere Fragen sind der Ausgangspunkt der thematischen Beschäftigung der Tagung an der TH Köln.
Der gegenwärtige soziale Wandel wird von Transformationsprozessen der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit gleichermaßen begleitet. Ihre jeweiligen Bezugsdisziplinen setzen sich intensiv mit den Veränderungen und ihren Wirkungen auseinander.Nur selten treten dabei aber die Erkenntnisse und methodischen Zugänge der jeweiligen Wissenschaftszweige in Dialog miteinander.
Aufbauend auf den Forschungsarbeiten im Promotionskolleg „Leben im transformierten Sozialstaat“ zielt die Tagung darauf, Perspektiven und Herangehensweisen von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit in Bezug zueinander zu setzen, sowie Parallelen, Differenzen und Leerstellen ihrer jeweiligen Analysen heraus zu arbeiten.
Die eröffnenden Vorträge richten ihr Augenmerk auf übergreifende diagnostische und methodologische Erkenntnisse und Fragen zur sozialstaatlichen Transformation. Mit dem Fokus auf einzelne Felder von Sozialpolitik und Sozialer Arbeit (Arbeitsmarkt-, Familien-, Pflege-, Renten-, Jugend-, Wohnungspolitik) werden in den Arbeitsgruppen die Forschungsarbeiten des Promotionskollegs vorgestellt und diskutiert und damit die Transformationsdiagnosen der Disziplinen kritisch überprüft.

Programm
Das komplette Programm können Sie hier herunter laden.

Anmeldung
Bitte melden Sie sich bis zum 31.3.2016 online an:

Für die Tagungsteilnahme entstehen keine Kosten.

Weitere Informationen
Für weitere Informationen zur Tagung wenden Sie sich bitte
an: michael.tunc@th-koeln.de, Tel: 0221 8275-3540 

Veranstaltungsort
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften TH Köln,
Ubierring 48, 50678 Köln

Das Plakat zu unserer Veranstaltung finden Sie hier.
 

Save the Date! Abschlusstagung des Promotionskollegs Leben im transformierten Sozialstaat

Das Promotionskolleg „Leben im transformierten Sozialstaat“ der HS Düsseldorf, der TH Köln und der Universität Duisburg-Essen lädt ein zur Abschlusstagung am

Donnerstag, 14./Freitag, 15.04.2016
TH Köln, Ubierring 48

Die Tagung setzt die häufig unverbundenen Forschungsfelder der Sozialpolitik und der Sozialen Arbeit in Bezug zu einander und arbeitet Parallelen und Differenzen ihrer Analysen sowie Leerstellen der einen wie der anderen Seite heraus. Sozialstaatliche Transformationsprozesse und deren Diagnosen werden, bezogen auf einzelne Felder der Sozialen Arbeit und Sozialpolitik (Arbeitsmarkt-, Familien-, Pflege-, Renten-, Jugend-, Wohnungspolitik), in den Blick genommen und kritisch überprüft.

Mit Eröffnungsvorträgen von Prof. Dr. Eva Naidai und Prof. Dr. Silke van Dyk.
Ein detailliertes Programm und Informationen zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze.
Für weitere Informationen wenden Sie an michael.tunc@th-koeln.de.

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Workshop im Rahmen des Bundeskongress Soziale Arbeit 2015

Das Promotionskolleg gestaltete einen Workshop im Rahmen des Bundeskongress Soziale Arbeit in Darmstadt. Unter dem Titel „Leben im transformierten Sozialstaat – interdisziplinäre Blicke auf den Wandel von Verhältnis- und Verhaltenspolitiken“ zielte der Workshop darauf ab, die Rede vom Wandel als einem von der Politik der Verhältnisse zu der des Verhaltens kritisch zu prüfen. Entlang empirischer Arbeiten mit Einblicken in die Veränderung von Familienpolitik, Übergänge in Arbeit, Jugendpolitik, Bewältigungsmöglichkeiten junger Erwerbsloser sowie Integrationsstrategien wird eine Lesart ‚widersprüchlicher Gleichzeitigkeit‘ angeregt, welche Konflikte in der Sozialen Arbeit neu zu lesen einlädt.

Herbstworkshop 2015

Am 16. und 17. Oktober 2015 tagt das Kolleg in Wuppertal.
Ziel des diesjährigen Herbstworkshops ist das gemeinsame Nachdenken und Verständigen über gemeinsame und gegenläufige Linien in und aus
den verschiedenen Forschungsprojekten heraus. Nach zwei Jahren intensiver Forschung und Zusammenarbeit ist es zum einen nun der richtige Zeitpunkt, so den gemeinsamen und
unterschiedlichen Blick auf den transformierten Wohlfahrtsstaat mit den bisher erarbeiteten Ergebnissen zu erfassen. Was können die Projekte und Disziplinen
voneinander lernen, wie und an welchen Stellen können sie sich aufeinander beziehen?
Zum anderen soll der Herbstworkshop aber vor allem dazu dienen, uns gegenseitig analytisch zu schärfen und über den Tellerrand des eigenen Projektes Gemeinsames
(und Trennendes) zu erarbeiten und eventuell deutlich werdende gemeinsame Postionen einnehmen zu können.
Dazu freuen wir uns über Kommentierung und Moderation durch Prof. Dr. Margitta Mätzke von der Johannes-Kepler Universität Linz, die uns eine Außenperspektive auf die möglichen Ergebnisse des Kollegs ermöglicht.

4th ESPAnet doctoral workshop on May 28-29 at University of Applied Sciences Düsseldorf

Welfare States in industrialised countries have transformed considerably during the last decades. Although different in timing and degree, many countries have introduced reforms influenced by such ideas as activating welfare recipients, investive social policy, enhancing efficiency of welfare provision by market competition, furthering individual responsibility, choice, customer-orientation and autonomy. Against the backdrop of changing welfare state paradigms, we are interested in understanding what such kinds of policies actually do to people, and how people make use of new welfare state programmes implementing these ideas.
On May 28th and 29th, TransSoz invites young scholars to present their ongoing research on the interplay of welfare state programmes and the use of the same by the people under the title „What Welfare States do to People and how People use Welfare State Programmes“. The workshop organised by the German Section of the European Social Policy Network (ESPAnet). The venue for this event will be the University of Applied Sciences, Düsseldorf.

Frühjahrsworkshop 2015

Der dritte interne Workshop des Kollegs findet am 17. und 18.4. 2015 in Much statt. Wir werden uns hierbei mit verschiedenen Analyseperspektiven auf die Veränderungen der sozialpolitischen Ordnung  und damit einhergehenden (neuen) (Ungleichheits)Verhältnissen befassen, die vor allem auf dem Wandel vom Fordismus zum Postfordismus gründen. Als Referent konnten wir hierfür Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gewinnen, mit dem wir gemeinsam am Konzept der Landnahme, nicht zuletzt aus intersektionaler Perspektive, arbeiten werden. Darüber hinaus möchten wir uns intensiv mit der kapitalistischen Transformation und ihrer sozialpolitische Adaptionen in Bezug auf die Adressat_innengruppen Sozialer Arbeit, auf die in den Dissertationen fokussiert wird, auseinandersetzen.

Bergfest am 23.02.2015

Das Kolleg feiert ein Bergfest. Hierbei geht es neben der Würdigung der bisherigen eineinhalbjährigen Arbeit, vor allem um ein Treffen zur Reflexion der ereignisreichen Zeit im Kolleg. Dabei schauen wir aus der Vogelperspektive auf die bisherige Zusammenarbeit, den bereits gemeinsam erarbeiteten Wissensbestand und wagen einen Ausblick für das kommende Jahr. Ein Blick auf die persönlichen Erfahrungen, aber auch auf die Inhalte der vergangenen Kollegsitzungen und Tagungen soll helfen,  gemeinsame Anknüpfungspunkte zu stärken und theoretische Konzeptionen des Kollegthemas aus den Projekten heraus zu erarbeiten.

Arbeitstreffen im Januar 2015

Brigitte Aulenbacher verweist in ihrem Vortrag zur „Krise und Konsolidierung des Kapitalismus“ auf Reproduktionsgefährdungen und –krisen im Kapitalismus, deren Ursache sie an einer „Sorglosigkeit“ des Kapitalismus festmacht. Gleichzeitig zeichnen sich gesellschaftliche Funktions- und Arbeitsteilungen sowie Bewertungen entlang der Strukturkategorien Geschlecht, Klasse und Ethnizität ab und produzieren wirkmächtige Herrschaftsverflechtungen im Sozialgefüge. In diesem herrschaftsförmigen Geschehen erfahren sowohl Gleichheit als auch Ungleichheiten Veränderungen. Die Entwicklungen sind dabei von globalen Ungleichzeitigkeiten geprägt.

Der Vortrag von Brigitte Aulenbacher fand am 26.01.2015 in Düsseldorf statt.